Charakter
- Klassisches "old money"-Viertel des Ostens
- Mid-Century-Modern-Apartmenthäuser
- Ruhige Plazas (Plaza La Castellana, Plaza Isabel La Católica)
- Botschaftspräsenz und Konsulate
Geschichte & Lage
La Castellana wurde Ende der 1940er-Jahre vom Architekten Luis Roche entworfen. Sie sollte als gartenstadt-inspiriertes Pendant zu Altamira fungieren und entwickelte sich zur Bevorzugten-Adresse der venezolanischen Industriellen-Familien. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de Coromoto (1958) ist Wahrzeichen.
Höhenlage: 875 m ü. NN — klassisches Caracas-Klima zwischen 22 und 28 °C.
Was für die Lage spricht
- Sehr stabile Werte über 20+ Jahre
- Großzügige Wohnungs-Grundrisse (oft 180–300 m²)
- Etablierte deutschsprachige Mieter (Diplomaten, Lehrer Colegio Humboldt)
- Walking distance zu Altamira-Restaurants
Was kritisch zu sehen ist
- Begrenztes Angebot — selten am Markt
- Sanierungs-Aufwand bei Altbestand höher
- Wenig Neubau, daher schwerer Kapital-Hebel
Typische Objekte
Großzügige 3–4-Schlafzimmer-Apartments aus 1960–1980 mit Bediensteten-Quartier (cuarto y baño de servicio). Größen typischerweise 180–320 m². Vereinzelte Penthäuser.
Infrastruktur
Schulen
- Colegio Humboldt (deutschsprachig)
- Colegio La Salle La Colina
- Colegio Internacional de Carabobo
Gesundheit
- Centro Médico de Caracas
- Clínica Loira
Einkaufen
- Centro Comercial San Ignacio
- Centro Lido
Gastronomie
- Karlitto
- Vizio
- La Pasta de Italo
- Chez Wong
Wahrzeichen
- Plaza La Castellana
- Iglesia Nuestra Señora de Coromoto
- Embajada de Italia
Sicherheit
Sehr hohe Sicherheitslage, vergleichbar mit Altamira. Lange etablierte private Security-Strukturen, niedrige Fluktuation der Bewohner — was ein hohes Maß an sozialer Kontrolle erzeugt.
Erreichbarkeit
5 Minuten Auto zur Metro Altamira (Linie 1). Zentrale Lage, gut angebunden an Autopista Francisco Fajardo. 25–30 Minuten zum Flughafen.